Frednase am Fredsteig (Hohe Wand)

Um das perfekte Wetter auszunutzen, stand am Samstag mit Iris aus Neudörfl die Frednase am Fredsteig am Programm. Den letzten Versuch mussten Anita und ich im Herbst am Fuße der Nase wegen Sturm abbrechen, diesmal waren die Bedingungen nahezu perfekt, Sonnenschein und fast kein Wind. Gleich nach dem Einstieg passierte aber Iris in der einfachen 1. Seillänge ein harmloser Ausrutscher. Der brachte uns schon nach einer 1/4 Stunde nahe an den Abbruch der Fuhre. Iris erlitt eine böse Rissquetschwunde am Schienbein, sowie ordentliche Abschürfungen am Oberschenkel und Unterarm. Hansaplast sei dank konnten wir die Verletzung ganz gut versorgen und wir konnten weitersteigen.
Die "Zustieg" Kletterei bis zur Frednase ist recht einfach und man kann je nach Lust die Schwierigkeit wie beim Bouldern variieren. Auf der Nase selbst brannte die Sonne bereits erbarmungslos, so hatten es die beiden Seillängen auf der linken Route ("Mein Gott Walter") entlang der Kante ordentlich in sich, aber der ausgesetzte Ausblick vom Standplatz mitten in der Nase ist herrlich und das nächste mal nehmen wir die eine oder andere der 10 (?) anderen Routen auf der Nase selbst in Angriff.


USA West Coast

Wir waren wieder unterwegs, diesmal USA West-Coast.
Start war in Los Angeles, zu sehen DownTown, Venice Beach, Santa Monica, Rodeo Drive Hollywood Hills, Beverly Hills. Riesen Stadt, ohne Auto kommst nicht mal vom Flughafen weg. Apropos Auto, ein ordentliches Auto muss her, der Dodge Charger, 3.5Liter, 6 Zylinder sollte unser Urlaubswagen sein.
Nach Los Angeles besuchten wir San Diego, Sea World und die USS Midway, beides sehenswert. Weiter ging's nach Palm Springs auf den San Jacinto Mountain. Von oben hat man einen super Ausblick auf die Wüste, die Stadt und. ...

Ankogel 3252m (Nationalpark Hohe Tauern)

Der Rüdiger hatte beim letzten MRB Schitag die Idee, wir sollten mal wieder eine ordentliche Schitour auf einen richtigen Berg machen. Gesagt, geplant, getan. Das Ziel war der Ankogel in den Hohen Tauern. Treffpunkt war Rüdigers Dienststelle, die Kaserne in St.Johann im Pongau, dort mussten wir meinen neuen Bezinkocher testen und bei ein paar Bier den Plan besprechen. Am Samstag Morgen Anreise mit dem Auto bis Böckstein, dann im Personenzug durch die Tauernschleuse. Von Mallnitz aus mit dem Bus zur Ankogelbahn, mit dieser rauf auf den Berg. Das Wetter war nicht so schlecht, aber der Wind soll sich zu Mittag legen. Tat er aber nicht, Krisensitzung, wir beschlossen trotz Sturm auf den Gletscher Richtung Ankogel aufzubrechen.

Der Aufstieg mit der Biwak Ausrüstung kann als "Schinterei" bezeichnet werden. Am Fuße des kleinen Ankogel fanden wir schließlich eine Schneewechte welche wir nach dem sondieren als unser Nachtquartier erwählten. Das Biwak sollte eine Mischung aus Schneehöhle und "Schuttinger" werden. Mit vereinten Kräften wurden in 2 1/2 Stunden eine Schneehöhle für 4 Personen gegraben, ein Kochplatz eingerichtet und für die Nacht alles klar gemacht.

Da wir noch ein paar Stunden Licht hatten, nahmen wir noch den Berg in Angriff. Der Sturm war aber nicht ohne, trotzdem erreichten wir noch vor Sonnenuntergang den kleinen Ankogel. Nach unserer Rückkehr gabt es heißes Chili und Bier, welch ein Festmahl! Die Nacht war sehr stürmisch und für einen richtig kalt, unser Heer spart nicht nur bei den Panzern sondern auch bei der Ausrüstung des Kaders. Am Sonntag war das Wetter leider noch schlechter, der Sturm hatte zugenommen, die Gipfel hingen immer wieder in den Wolken. Aber Rüdiger und ich wollten den großen Ankogel machen, so brachen wir mit den Schiern vom Biwak aus auf die Radeckscharte auf. Von der Scharte aus mit den Steigeisen auf den kleinen Ankogel, den Grad folgend über die Ostseite auf den Ankogel Gipfel. Nach ein paar Gipfelfotos folgte der 2000hm Abstieg nach Böckstein. Über die Radeckscharte mit den Schiern den Radeckkees runter bis in die verfallene Alm.Es folgt ein mühsamer Fußmarsch von 2 1/2 Stunden mit vollem Gepäck bis zur Bahnstation Böckstein. Aber, trotz der Mühen werden wir das mit dem Biwak auf einem 3000er inklusive Gipfel im Winter wiederholen!

Scheichenspitze (Dachstein)

Das letzte bisschen Schnee des Winter 2010/11 folgend, brachen wir, sprich Martin, Mike und ich von der Talstation der Huhnerkogelbahn auf in Richtung Dachstein Plateau.
Um nicht der wilden Horde jener zu folgen, die um 6:00 Uhr früh versuchen vor der ersten Gondel um 8:30 Uhr am Einstieg zum Dachstein Gipfel zu sein, bogen wir nach dem Aufstieg im Edelgrieß am oberen Ende nach rechts ins Koppenkar ab. Der Blick in Richtung Austria Scharte die durch die wilde Horde erklommen wurde war den Aufstieg wert. Von der Scharte dem Grad in Richtung Süden folgend, bis zur Wegkreuzung am Ramsauer Klettersteig folgte die erste Abfahrt nach Osten in Richtung Gruberscharte. Es folgte von Norden der Austieg auf die Schneid zum Klettersteigs, diesem links folgend auf den Gipfel.
Welche Aussicht, unten im Tal die grünen Wiesen, oben die weißen Spitzen.
Der Rückweg ins Edelgrieß über die Scharte am Fuße des Kleinen Koppenkarstein ist in der Mittagssonne mühsam. Die ersten 300hm ins Edelgrieß waren einer Frühjahrstour würdig, der Rest, naja, Schneequatsch bei 15 Grad Plus...


Nadler Grad & Breite Ries (Schneeberg)

Nachdem ja heuer nach Silvester Ostösterreich nicht wirklich mit viel Schnee gesegnet war, wollte der Gustl trotzdem noch einmal auf den Schneeberg gehen. Nachdem bei der Schneelage weder der Wurzengraben noch der Fadensteig wirklich interessant war, beschlossen wir mal was neues zu machen. Anstieg von Schneebergdörfl zuerst immer Richtung Breite Ries zur Bürkle Hütte, dann der Aufstieg über den Nadler Grad auf das Schneeberg Plateau. Der Aufstieg hatte es durch aus in Sich, zusätzlich erschwerend waren die Schneeverwehungen die oft alle Markierungen und den Weg bis zur Unkenntlichkeit verwehten. Da half das eine oder andere Mal, "aufi muassi aufn Berg" am besten den kürzesten Weg: Direttissima. Die letzten 200 Höhenmeter war die Sicht zeitweise unter 10 Meter. Aber wir meisterten den Aufstieg ohne Probleme und zu unserer Überraschung war die Fischahüttn besetzt! Dort gab es dank dem jährlichen "Schneeberg Tourenschirennen" auch ein Menü (Erbsensuppe & ein Stiegl). Für alle die glauben sie seien fit, die Teilnahme am Rennen steht jedem offen, aber um vorne mitzumischen sollte man die Edelweisshütte von der Sessellift Talstation aus in 12 Minuten erreichen, die Fischerhütte sollte man in unter 1 Stunde schaffen.

Fortgeschrittenen Kletterkurs 01/2011 (HTL Halle)

Nachdem wir im Herbst der HTL Hallen mit dem Michi und dem Richard den Grundkurs gemacht haben, waren wir beim Fortgeschrittenen Kurs im Jänner natürlich auch wieder dabei. Der Kurs ging über 4 Abende und baute auf den Kurs vor Weihnachten auf. Diesmal mit dabei waren: DaHans, Lisa, Iris, Johannes, Rudi, Anita und ich. Abgehalten haben den Kurs der Michi und der Richard. Thema waren eine kurze Wiederholung vom 1. Kurs, Partnercheck & Toprobe. Anschließend übten wir ausführlich verschiedene Klinktechniken, Vorstieg und für die Mädls besonders spannend, stürzen. Richard führte uns mal vor was ein echter Vorstieg-Sturz ist, er kletterte über die Wand hinaus und sprang mit Anlauf von der Decke.


Lahningries (Kein-Schneeberg)

Es ist Jänner, eigentlich sollten jedes Wochenende 2 Schitouren am Programm stehen. Nur leider hat es keinen Schnee, auch am Schneeberg. Die Breite Ries sieht aus wie sonst im Mai, der Fadensteig ist angezuckert wie sonst im August. Wo ist heuer der Schnee? Der Winter hat vor Weihnachten so gut angefangen, Schneefall bis in die Niederungen, aber zu Neujahr war es schon vorbei mit der weißen Pracht. So blieb mir heute nichts anderes übrig als mal schauen zu gehen, wie es ausschaut, am Schneeberg.
Bis zur Edelweiss Hütte geht der Kunstschnee, dann werden die Schi auf den Rucksack geschnallt. Am Fadensteig liegt nur stellenweise Eis und Schnee, mit Steigeisen geht es leichter, es ist aber kein Muss.

Eiswasserfall Salza (Ennstal)

Die tiefen Temperaturen der letzten Tage sorgten in der Kletterhalle für reichlich Diskussionsstoff wo man im Ennstal Eisklettern kann?
Interessant klang die Idee mal die Lage in der Salza Klamm zwischen dem Wasserfall und dem Stausee zu checken. Gesagt getan, Steigeisen an, Eisgeräte raus und Abmarsch. Bei ordentlich Minus ist die Klamm sicher ein lohnendes Ziel. Leider macht mir das Wetter wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. Genau am Freitag wechselte wieder mal das Wetter, diesmal von Minus 18 auf Plus 5 Grad von einem Tag auf den anderen. Mit der Sonneneinstrahlung war dem entsprechendes Tauwetter und damit extremer Eisschlag. Mehr als eine Besichtigung, ein paar Bilder und ein kurzer check des Eises war nicht drinnen. Aber wenn es das nächste mal eine ganze Woche Minus 15 hat, werden wir die Klamm mal im Detail mit entsprechender Sicherungsausrüstung in Angriff nehmen!


Kletterhalle CityRock (Liezen)

Die Schitouren der letzten Tage bei bis zu -18 Grad haben spuren hinterlassen. Der Hals ist rau und die Beine sind leer. Um beidem mal einen Tag Erholung zukommen zu lassen wurde ein Tag in der Kletterhalle CityRock eingeschoben. Mit in der Führe waren Mike, Florian und ich. Mike stellte bei der einen oder anderen gekletterten Route fest, das in Liezen die Schwierigkeitsgrade wohl etwas härter vergeben werden als in Linz. Richtig ausgepowered haben wir uns am Ende noch an der Boulderwand wobei wir sprachlos Florians Talent für echt schwierige Routen sahen.

Schitouren um Silvester (Ennstal)

Die ersten Schitouren heuer gingen:
auf die Hohe Trett im Vorberg, da die Schneeverhältnisse ideal waren, war der Aufstieg eine Direttissima.
Die nächste Tour war unsere Standard Schlechtwettertour auf den Pleschnitzzinken, diemal erstmalig mit: Walter Gabler.
Tags drauf war leider das Wetter noch immer nicht besser, trotzdem machten wir uns von Ramsau aus auf den Weg in Richtig Eselstein. Gleich zu Beginn haben wir eine Lawinenpieps Suchübung gemacht, um selber zu üben und den Kameraden, die es nicht für notwendig erachten auf diesem Gebiet einen Kurs zu machen, wenigstens das notwendigste beizubringen. Wegen dem zunehmenden Schneefall, Nebel und aufkommendem Wind war die Sicht von einer Minute auf die andere gleich Null. 5 Minuten später war das Wetter wieder nicht so schlecht. Um kein Risiko einzugehen wurde die Tour am Guttenberghaus abgebrochen. Die Abfahrt war wegen der teilweise unzureichenden Schneelage abenteuerlich.


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