Hoher Sonnblick

In der Planung der Naturfreund Ratten für die Wintertouren war im Herbst nicht abzusehen, das es in diesem Winter schlecht mit dem Schnee aussieht. Dem entsprechend schwierig gestaltete sich die Suche nach einer schönen Tour Mitte April.
Lugauer? Kein Schnee ...
In Flachau was? Auch kein Schnee mehr ...
Wir müssen weiter nach Westen höher rauf um noch Schnee zu finden.
Im Sommer waren wir am Hohen Sonnblick, da kam schon die Idee auf, den Hohen Sonnblick und den Hocharn via Überschreitung quasi in einem Zug zu machen.
Aufbruch um 5:15 Uhr in Wiener Neustadt, kurzer Zwischenstopp in Kindberg, damit waren wir vollständig, Sepp, Charly und ich.

Breiter Weg in den Pongau und in Rauris hat es bereits ordentlich geweht. Beim Abmarsch in Kolm Segurn um 9:30 Uhr war klar, am Berg weht der Sturm. Bereits unterhalb der Neubauhütte ging es los, der Hüttenwirt bot uns ein Zimmer an, falls wir wie viele die uns entgegen kamen es wegen dem Sturm nicht bis zum Zittelhaus schaffen würden.
Am schlimmsten wehte es auf dem Hang zur Rojacher Hütte, ab 2800m war die Sicht zeitweise 10m. Erst am letzten Anstieg 100m vor dem Zittelhaus haben einzelne Böen den Blick auf den Gipfel freigegeben. Im Zittelhaus angekommen gab es zum aufwärmen und stärken eine ordentliche Suppe.
Die ganze Nacht ging der Sturm, beim Frühstück war klar, alle 4 Gruppen die am Zittelhaus waren, wollten wie wir um den Goldzechkopf auf den Hocharn. Jedem, der einen Schritt vor die Tür gemacht hat war klar, die Tour war heute kein guter Plan.

Es folgt eine Abfahrt im Sturm, wie im Aufstieg hing der Nebel mit wenigen Metern Sicht bis 2800m. Darunter war es windig, bei der Querung am Gletscher Richtung Rojacher Hütte konnte man regelrecht vom Wind getragen den Anstieg machen.
Der schönste Hang mit Firn war unter der Neubau Hütte, nach einer guten Stunde am Auto angekommen, war es uns ein Rätsel wie man die Abfahrt beim Sonnblick Rennen in 9 Minuten schaffen konnte.

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