Tristanexpress und Hochempor (Hohe Wand)

Bei meiner ersten Route am Fels auf den Draschgrat in dieser Saison hab ich leider feststellen müssen, das ich ordentlich Rost angesetzt habe. Wo ist die Form aus dem Dezember in der Halle? Warum bin ich ungelenkig und zäh? Was macht man dagegen?
Peilstein Zinnenkessel vor einer Woche und Hohe Wand, eh klar, der Rost gehört ordentlich abgekratzt!
Am "Drasch" mit dem Rüdiger, das war echt mühsam, bin gleich in der 1. SL im Vorstieg abgestiegen, dabei hat sich der Rüdi ordentlich das Knie angehaut. Super Saison Start.
Zinnenkessel am Peilstein mit Ewald und seiner Truppe, echt schöne Routen, auf jeden Fall einen erneuten Besuch wert.
Dieses Wochenende, Turnerbergsteiger Kamin? Iris war wie immer gerne dabei.
Die erste Seillänge vom Wandfuß Steig geht im oberen Teil gleich einmal über Stock und Stein, wortwörtlich.

Schitour Hoher Grimming (Ennstal)

Im Ennstal jemanden zu finden der schon mal am Hohen Grimming war ist manchmal nicht ganz einfach. Wenn man dann noch wissen will ob jemand auch schon im Winter oben war, da kenne ich selber nur wenige... aber wie es die Tradition verlangt, gehört eine Saison ordentlich abgeschlossen. OK, was kann man nach Finailspitze und Similaun noch drauflegen?
Eh klar unseren Hausberg im Ennstal, nachdem ich im Sommer schon einiges am Grimming gemacht hab, war die Winterbesteigung noch ausständig. Einmal passt der Schnee nicht, dann wieder das Wetter, dann hab ich oder meine Bergkameraden keine Zeit, aber dieses Wochenende hat alles mehr oder weniger gepasst, nur die hohen Temperaturen machten uns sorgen.
Unterwegs mit Rüdiger ging es um 4:00Uhr beim Kulmer los, zuerst zu Fuß, dann mit den Schiern über das Lärchenkar bis zur ersten Steilstufe, wo es gerade richtig hell wurde. Schon mal mit Schischuhen am Fels geklettert? Feine Sache.

Martin-Busch-Hütte (Ötztal, 2501m)

Bereits beim Einstellen auf dem Paul seiner Webseite hat mir die Idee mit dem Ötztal gut gefallen, ein paar Tage auf der Martin-Busch-Hütte und jeden Tag einen anderen 3000er? Wie so oft hat wieder einmal der Martin angetrieben, also anmelden. Da der Paul wegen seinem Kreuzband nicht mitgehen konnte, organisierte er uns den Fritz Reisenauer, ein Bergführer aus Lengdorf. Mit auf Tour waren Hannes, Franz und Wolfgang aus Wien, Gregor aus Graz, und wir Ennstaler, da Martin, da Mike und ich. Von Vent im hinteren Ötztal ging es am Freitag in gut 3 Stunden teils auf Schi, Teils zu Fuß rauf zur Martin-Busch-Hütte. Auch wenn der Paul uns gewarnt hatte, ...

Lungauer Kalkspitze (Niedere Tauern)

Am letzten Wochenende zogen wir trotz Schlechtwetter Vorhersage unsere Tour auf die Giglachseen durch. Geplant war ein gemütlicher Aufstieg am Samstag mit Biwakausrüstung aus dem Obertal zu den Giglachseen und am Sonntag den Lungauer und den Steirischen Kalkspitz machen. Freitag war aber klar, Samstag ist es schön, Sonntag, naja "Ennstal Wetter". Was machma? Aus der Biwak Tour eine Tagestour? Nein, an Biwak sagen wir nicht ab... Folglich Samstag Aufstieg mit vollem Gepäck bis ein Stück über die Gaglachsee Hütte. Dann mit leichter Ausrüstung bis auf die Akarscharte, von dort mit den Steigeisen auf den Lungauer Kalkspitz.

Eisklettern Lindenbrunn (Lilienfeld)

Die letzten Wochen wurde ja dank der Kaltluft aus Sibirien auch in Ostösterreich noch richtig Winter. Nach den Schneefällen diese Woche war weit und breit Lawinenwarnstufe 4, als musste ein Ersatzprogramm gefunden werden. Kletterhalle, oder doch mal ein Wochenende extrem Couching? Nein, das kommt nicht in Frage ... die Jungs haben erzählt das in Lilienfeld aus den Wasserfällen wunderbare Eissäulen gewachsen sind. Na da müssen wir hin, Richard kennt den Weg und hat dank unserer Landesverteidigung Zugang zu einer ausreichenden Anzahl an Eisschrauben (für was auch immer man die dort braucht ;). So sind wir 5 Mannen mit einer ordentlichen Schlosserei im Rucksack aufgebrochen. Nach gut 20 Minuten Zustieg kommt er in Sicht, "the big one", ich sag nur ordentlicher Wasserfall, geschätzte 40 Meter. Wir steigen aber seitlich weiter zu den oberen Fällen, die sind einfacher und "nur" 20 Meter hoch. Richard und Christian seilen sich von oben über den Großen den wir im Aufstieg sahen, ab. Während wir uns an den kleinen Fällen aufwärmten bestiegen die beiden den Großen im Vorstieg, ich sag nur Respekt.

Privat Ries (Schneeberg)

Als Vorbereitung für das Projekt "WBG" haben wir als angemessene Trainingseinheit mal was neues am Schneeberg gemacht. Mit auf Tour: da Felix unser Spurhund, Captain Rüdi, Gustl und ich. Als Tagesziel hatten wir uns eine Variante der Breiten Ries, die "Privat Ries" rausgesucht. Der Aufstieg erfolgte von Schneebergdörfl über die Breite Ries. Bevor diese ganz oben den Schwenk nach rechts macht in Richtung Einfahrt vom Plateau geht links die Privat Ries hoch. Gleich am Einstieg wechselten wir von den Schiern auf die Steigeisen, ist bei über 45 Grad Steigung sicherer. Im Aufstieg über die letzten 150hm wechselte grundloser Pulver und blankes Eis mehrmals. Vom Ausstieg zur Fischerhütte sind es nur wenige Meter, nach der Stärkung bei Bier und Mannerschnitte erfolgte die Abfahrt. Wer glaubt die Breite Ries gleich nach der Einfahrt ist steil, der sollte mal die Privat Ries probieren. Da erscheint die Breite Ries dann als Kinderübungspiste. Wenn man aus der Privaten Ries rauskommt auf die Einfahrt der Breiten Ries wird es wirklich richtig flach. Mit der Tour haben wir wieder eine Variante auf dem Schneeberg erfolgreich abgeschlossen. Aja, kalt war es auch ein wenig, im Tagesmittel sind es rund um -15 gewesen, mal mehr, mal weniger...

Berillenalm (Ennstal)

Um dem Gerücht von unsagbaren Schneemassen nachzugehen, bin ich mal schnell von Lengdorf auf die Berillenalm aufgestiegen. Dank der frischen Spur war der Aufstieg bis zu Höstlhittn in 1:45 nicht wirklich ein Problem. Wenn sich auch in der ersten 1/2 Stunde die Bier von gestern Abend meldeten. Nach einer Rund in der Alm lockte wieder einmal die Kammspitze. Für einen Aufstieg zum Gipfel hab ich leider eindeutig zu lange geschlafen, aber gegen eine Erkundungstour übers Zirml sprach vorerst mal nichts. Am Zirml angekommen erwartet mich der Ostwind der schon in der Alm ordentlich wehte mit voller Wucht. War ziemlich kalt und so dreht ich ein gutes Stück vor dem Leckofen um. Der Gipfel...

Alois-Günther-Haus (Rettenegg - Zwieselbauer - Stuhleck)

Der Winter ist ja heuer wieder ein Traum, halt leider vom Typ Alptraum. Bis Silvester +10 Grad, dann Schneefall Ende nie und Dauer-Lawinenwarnstufe 4. Was will man da machen? Bei Regen in Neustadt starten der Sepp und ich in Richtung Stuhleck, von der Rettenegg Seite. Geparkt wurde vor dem Steinbruch unterhalb des Zwieselbauern. Das Spuren im Aufstieg über die Leit'n hinter dem Zwieselbauern war dank der 40cm Neuschnee entsprechend anstrengend. Zum Glück kamen aber immer wieder neue Kameraden von unten nach, und so waren wir am Ende 6 Leute die die Spur zogen. Oberhalb der Waldgrenze war wieder übliches Stuhleck Wetter: 10 Meter Sicht und Sturm von NW, 0 Schnee, blankes Eis auf den Steinen. Nach einem Bier und einer warmen Suppe im Alois-Günther-Haus ging es wortwörtlich, die ersten 300m den Grat entlang runter zur Abfahrt. Die Abfahrt durch den Wald war wie erwartet, einfach geil. Die Leit'n selbst ist für 40cm zu flach, und weiter unten war der Schnee schon gesetzt und damit zu schwer als das es die perfekte Pulver Abfahrt gewesen wäre. Gesamt war die Tour aber trotzdem super!

Notfallintensivtraining (Planneralm)

Um auf den Worst Case am Berg bestmöglich vorbereitet zu sein, haben wir, das sind diesmal Mike, Martin, Sigi und ich, bei den Naturfreunden ein 3 tägiges Notfallintensivtraining absolviert. Ziel der Ausbildung war es unser bereits erlerntes Know How bezüglich Lawinen und Bergunfälle aufzufrischen und zu vertiefen. Vor allem die LVS Übungen mit vergrabenen Dummys war super, unsere Bergführer bemühten sich die Übungen realistisch anzulegen, so kamen wir trotz der extrem schlechten Witterung immer wieder ordentlich ins Schwitzen. Ein Teil des Trainings war ein Biwak in einer Schneehöhle, wobei wir unser KnowHow vom Ankogel gut nutzen konnten. Der Biwak war nicht zu letzt dank der neuen Daunen Luftmatratzen warm und ich habe sehr gut geschlafen.

Hoyoschgraben (Schneeberg)

Weihnachten ist rum und vor dem Fenster in Neustadt sieht es aus wie im Oktober: kein Schnee und Nebel. Trotzdem wollten wir, das sind bei diese Tour: Felix, Rüdi, Rudi und ich, mal am Schneeberg nach dem Schnee schauen. Als Aufstiegsweg haben wir uns den Hoyoschgraben ausgesucht. Leider gab es noch keine Spur, so übernahm Felix im Wald die Führung und führte uns wie ein Spürhund ohne Umkehr durch den Wald und Latschen-Gürtel.
Am Plateau angekommen war überraschend viel Schnee. Im Winterraum der Fischerhütte stärkten wir uns bei einem Bier und es folgte die Abfahrt über den Schneegraben.

Wie auf einer Piste, fest gepresster Schnee, herrlich zum Abfahren, zum Glück war auch wieder Erwarten nix los. Nur Iris und Susi im Aufstieg sind uns untergekommen. Die Schneekanonen in Losenheim haben uns letzten Endes ein Abfahrt bis zum Parkplatz sichergestellt, so war unsere erste Tour auf jedenfalls besser als erwartet.

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Aktuelles Wetter

Aigen Im Ennstal

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  • Temperatur: 17 °C
  • Wind: Variable, 3.7 km/h
  • Luftdruck: 1008 hPa
  • Rel. Luftfeuchte: 55 %
Berichtet am:
So, 05/20/2012 - 21:50

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